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Auszug aus dem Prospekt
von Wikinger
zurück Ecuador Vulkane, Urwald und Pazifikstrände Reise-Nr.: 4406 Herzlich Willkommen auf Ihrer Wikinger Reise nach Ecuador: "Vulkane, Urwald und Pazifikstrände". Hiermit erhalten Sie wichtige und nützliche Informationen zu Ihrer Trekking- und Entdeckerreise nach Ecuador. Zu Beginn der Reise besuchen Sie einen der größten Indianermärkte Südamerikas und besichtigen die koloniale Altstadt von Quito. Dann geht es in das ecuadorianische Amazonasgebiet. Bei den Wanderungen durch den Regenwald erleben Sie die enorme Vielfalt der Pflanzen- und Insektenwelt und erfahren etwas über die Kultur der Amazonasvölker. Höhepunkt der Reise durch das Hochland ist das Trekking zum Massiv des Altar Vulkans. Die eindrucksvolle Caldera wird auch die Krönung vulkanischer Schöpfung genannt. Am Fuße des Cotopaxi Vulkans wandern Sie in einer weiteren faszinierenden Gebirgslandschaft. Nach den aktiven und körperlich anstrengenden Reiseabschnitten im Amazonasgebiet und Hochland erholen sie sich am Pazifiksandstrand von Atacames, bevor Sie Ihre Rückreise antreten.
Ausrüstungsliste Reisepass, Ticket,
Zahlungsmittel Devisen- und Zollbestimmungen Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung und US-Dollar ist unbeschränkt möglich. Gegenstände des persönliches Bedarfs sowie 300 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200g Tabak und 1 Liter Spirituosen dürfen zollfrei eingeführt werden. Streng verboten ist die Ausfuhr präkolumbianischer Relikte sowie von Obst und Gemüse. Einreisebestimmungen Zur Einreise nach Ecuador benötigen Sie zur Zeit kein Visum. Es genügt ein Reisepass, der bei Ankunft nach mindestens 6 Monate gültig ist. Wenn Sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, gelten für Sie eventuell abweichende Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich deshalb bitte rechtzeitig bei der zuständigen Botschaft in Ihrem Heimatland nach den aktuellen Einreisebestimmungen, Antragsformalitäten und Gebühren. Geld und Kreditkarten Offizielle Landeswährung in Ecuador ist seit April 2000 der US$. Teilweise wird die einheimische Währung Sucre nach wie vor verwendet. Da die Inflationsrate des Sucre sehr hoch ist, orientiert sich die Bevölkerung am US-Dollar. Wir empfehlen daher die Mitnahme von US$ in bar in kleiner Stückelung (u.a. Ein-Dollar-Scheine) und als Travellerschecks. Getauscht werden kann in Banken, Hotels und Wechselstuben, jedoch nur in den größeren Städten wie Quito, Banos und Otavalo. Beim Umtausch muss der Reisepass vorgelegt werden. Kreditkarten (vor allem Visa und Mastercard) werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert (oft mit Aufschlag). Gesundheitsbestimmungen Bitte bedenken Sie, dass ab einer Höhe von 3.000 m besondere Anforderungen gestellt sind. Ihr Reiseleiter wird Sie vor Ort über die Auswirkungen der Höhenkrankheit und über Möglichkeiten der Vorbeugung informieren (siehe auch Anhang "Hinweise für Reisen in große Höhen"). Zur Zeit sind keine Impfungen vorgeschrieben, wenn Sie nicht über ein gelbfiebergefährdetes Gebiet einreisen. Sie sollten jedoch auf jeden Fall Ihre Tetanus-, Diphtherie- und Polio-Impfung überprüfen und gegebenenfalls auffrischen lassen. Ebenfalls ratsam ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Typhus und Gelbfieber. Empfehlenswert ist auch eine Malaria-Prophylaxe. Bedenken Sie bitte, dass sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können. Individuelle Auskünfte erhalten Sie von Ihrem Hausarzt, den Gesundheitsämtern oder Tropeninstituten (Adressen siehe unten). Bitte nehmen Sie vorsorglich Medikamente gegen Durchfallerkrankungen, Erkältungen und Insektenstiche mit. Um Magen-Darm-Störungen vorzubeugen sollten Sie grundsätzlich nur abgekochtes bzw. - besser noch - in Flaschen abgefülltes Wasser trinken. Auf Blattsalate, ungeschältes Obst und Gemüse sollten Sie verzichten. Für diese Reise sollten Sie über eine gute Kondition für das Altartrekking verfügen. Klima Das Klima in Ecuador ist geprägt durch die Nähe zum Äquator und das damit verbundene sogenannte Tageszeitenklima. Das bedeutet vor allem, dass die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf gering, dafür im Tagesverlauf relativ stark sind. Man unterscheidet in Ecuador drei klimatisch unterschiedliche Regionen: das westliche Tiefland, das zentrale Hochland und das östliche Tiefland. Im westlichen Tiefland ist das Klima tropisch bis subtropisch, die Niederschläge nehmen bei einheitlichen Temperaturen von ca. 26 °C von Norden nach Süden ab. Im Süden gibt es eine Regen- und eine Trockenzeit, die Regenzeit dauert von Dezember bis Mai. Im zentralen Hochland herrscht gemäßigtes Klima. Tagsüber kann es zu starken Temperaturschwankungen (zwischen 8 und 28°C kommen), oberhalb von 3.000m sinken die Temperaturen nachts teilweise auf den Gefrierpunkt. Im östlichen Tiefland ist das Klima feuchtheiß mit hohen Niederschlägen und somit auch hoher Luftfeuchtigkeit. Eine Sonderform des Klimas finden wir auf den Galapagos-Inseln. Durch die Lage am Äquator und durch den gleichzeitigen Einfluss des Humboldtstroms gibt es eine eigenartige Mischung zwischen trocken und feucht sowie kalt und warm. Zwischen Dezember und April (heiße Jahreszeit / Regenzeit) ist es vorwiegend sonnig. Die Höchsttemperaturen liegen bei ca. 30°C. Die leichten Niederschläge fallen von Insel zu Insel unterschiedlich aus. Zwischen April und November liegen die Höchsttemperaturen zwischen 24 und 26°C.
Literaturhinweise Ecuador und Galapagos Reise Know-How Ecuador, Peter Rotter Weitere Empfehlungen erhalten Sie in jeder gut geführten Buchhandlung. Im Internet finden Sie Informationen zu Ecuador unter folgenden Adressen: www.derreisefuehrer.com www.ecuador.org Informationen erhalten Sie auch von: Fremdenverkehrsamt Ecuador Am Burghof 11 66625 Nofelden Tel. (06852) 90 05 11 Fax (06852) 90 05 55 Nebenkosten Ecuador gehört zu den preisgünstigsten Reiseländern Lateinamerikas. An den Tagen ohne Vollverpflegung können Sie pro Tag mit ca. 15-20 US$ an Verpflegungskosten rechnen. Bei der Ausreise wird zur Zeit eine Flughafengebühr von 25 US$ erhoben. Post Die ecuadorianische Post ist leider nicht immer zuverlässig. Postkarten und Briefe nach Europa sind mindestens 10 Tage unterwegs.
1.Tag: Abflug in Deutschland. 2.Tag: Ankunft in Quito. 1 1/2 Stunden Fahrt nach Cayambe und Bezug unserer Hacienda. Anschließend Ausflug nach Otavalo. Besuch der Plaza de Ponchos wo eine große Auswahl indianischer Textilien angeboten wird. 3.Tag: Fahrt nach Quito. Wir unternehmen einen Stadtrundgang durch die koloniale Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und imposanten Kirchen- und Klosteranlagen. Übernachtung auf einer Hacienda bei Machachi. 4.Tag: Cotopaxi Nationalpark. Wir wandern ca. 4 Stunden durch eine karge Hochebene, umrahmt von den Vulkanen Cotopaxi (5.897 m), Ruminahui und Sinchilagua. Anschließend fahren wir weiter bis nach Riobamba. Übernachtung in Riobamba. 5.Tag: Vulkantrekking Sangay Nationalpark. Heute startet unser Vulkantrekking zum Altarmassiv im Sangay Nationalpark. Mit dem Bus geht es zunächst bis zur Hacienda El Releche. Wir verpacken unsere Ausrüstung auf Transportpferden und wandern ca. 6 Stunden auf eindrucksvoller Route bis in das Collanes-Tal, wo wir unser Basislager einrichten. Dort eröffnet sich der Blick auf die Altarkrone mit der Mehrzahl der Spitzen des Massivs wie die Nordwand des Obispo (5.404 m), die bis heute nur ein einziges Mal bestiegen wurde. 3 Übernachtungen im Collanes-Tal (je nach Witterung werden wir in 2-Personen-Zelten oder in einer einfachen Gemeinschafts-Schutzhütte übernachten, ein warmer Schlafsack und eine Isoliermatte ist für diesen Teil der Reise notwendig). 6.Tag: Vulkantrekking Sangay Nationalpark. Wir wandern ca. 5 Stunden bis zum Fuß der Zentralcaldera und steigen dann etwa 300 Höhenmeter auf bis zum Kraterrand der gelben Lagune. Wir genießen den Blick auf die hängenden Gletscher des Vulkans sowie zurück in das tiefer liegende Collanes-Tal. 7.Tag: Vulkantrekking Sangay Nationalpark. Wir haben einen ca. 500 Höhenmeter umfassenden Aufstieg am südlichen Kraterrand vor uns. Doch unsere Mühe wird belohnt durch den grandiosen Ausblick auf den südwestwärts vom Obispo herabströmenden Gletscher, dessen Ränder in der Laguna Mandur enden. Wanderzeit ca. 8 Stunden. 8.Tag: Vulkantrekking Sangay Nationalpark. Rückwanderung von ca. 5 Stunden zur Hacienda El Releche und Fahrt nach Riobamba. Übernachtung in Riobamba. 9.Tag: Chimborazo. Auffahrt zum höchsten Berg Ecuadors (6.310 m) bis auf eine Höhe von 4.800 m, von wo aus wir weiter zur Edmund Whymper Hütte auf 5.000 m aufsteigen können. 2 Übernachtungen in Baños. 10.Tag: Baños. Von Patate nach Baños wandern wir ca. 7 Stunden mit herrlichen Ausblicken auf den aktiven Vulkan Tungurahua sowie den Gebirgskessel um Baños. 11.Tag: Rio Anzu. Abfahrt in das Amazonasbecken durch das tief eingeschnittene Tal des Pastazaflusses. Wir erreichen unsere Urwaldlodge am Rio Anzu und wandern zu einem Aussichtspunkt. 2 Übernachtungen am Rio Anzu. 12.Tag: Rio Anzu. Halbtägige Wanderung durch einen Cañon mitten im Urwald mit Kletterpartien. Auf Autoreifen lassen wir uns den Rio Anzu hinuntertreiben und genießen die Urwaldszenerie. 13.Tag: Urwaldtrekking Rio Jatunyacu. Wir wandern den ganzen Tag (ca. 8 Stunden) vom Rio Anzu zum Rio Jatunyacu. Dabei geht es durch den Regenwald und durch Siedlungs- und Anbaugebiete der Quichua-Indianer. Wir erfahren viel über die Lebensweise der Waldindianer. Zeltübernachtung im Urwald. 14.Tag: Urwaldtrekking Rio Jatunyacu. Heute geht es weiter den Rio Jatunyacu flussaufwärts. Wir erreichen das Urwaldcamp Amarongachi und können in Lagunen ein erfrischendes Bad nehmen. Hüttenübernachtung im Urwaldcamp. 15.Tag: Rio Jatunyacu. Neben einer Wanderung in den Bergnebelwald zu einem Wasserfall besteht optional die Möglichkeit zu einer vierstündigen Raftingtour auf dem Rio Jatunjacu (Preis ca. 50 USD pro Person, ab 4 Personen). Nach der Wanderung treffen wir uns mit den Raftern in Puerto Napo, von wo aus wir gemeinsam nach Papallacta zu den heißen Quellen fahren. Übernachtung in Papallacta. 16.Tag: Landschaftlich eindrucksvolle ganztägige Fahrt von der Ostkordillere durch das Hochlandbecken zur Westkordillere und weiter bis zu den Stränden von Atacames. 3 Übernachtungen in einer Hüttenanlage am Pazifikstrand von Atacames. 17.-18.Tag: Atacames. Am lang gezogenen Sandstrand von Atacames entspannen wir uns vom Trekking und genießen an den kleinen Strandbars einen Cocktail (fakultativ). Fakultativ können wir auch die Insel Muisne besuchen. 19.Tag: Rückfahrt nach Quito. Übernachtung in Quito. 20.Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. 21.Tag: Ankunft in Deutschland. Bitte beachten Sie: Es kann zu witterungs- und organisatorisch bedingten Änderungen kommen. Der Reiseleiter vor Ort wird den aktuellen Ablauf mit Ihnen besprechen. Hinweis: Wir möchten darauf hinweisen, dass alle fakultativen Angebote nicht unter unsere Veranstalterhaftung fallen. Sie unternehmen solche Programme immer auf eigene Gefahr.
Offizielle Landessprache in Ecuador ist Spanisch. In der Sierra wird sehr langsam und deutlich gesprochen, an der Küste dagegen schnell und abgehackt. Neben dem Spanischen sprechen viele Indios auch Quechua mit vielen Dialekten. Nur sehr wenige Bewohner sprechen Englisch, so dass eine Verständigung ohne Spanischkenntnisse zwar nicht unmöglich, auf jeden Fall aber schwieriger ist. Strom Die Stromspannung beträgt 110 Volt Wechselstrom. Ein Adapter ist notwendig. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden. Telefon Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Danach jeweils die Null der Ortsvorwahl weglassen. Ihre Reiseleitung nennt Ihnen vor Ort die beste und preiswerteste Möglichkeit zum Telefonieren. Grundsätzlich kann in allen Ortschaften und von Hotels aus telefoniert werden. Bitte bedenken Sie, dass Telefongespräche vom Hotel aus oft sehr teuer sind. Über die Funktionstüchtigkeit von Mobilfunktelefonen informieren Sie sich bitte im Fachhandel oder bei Ihrem Telefonanbieter. Trinkgelder Um unsere Reisepreise möglichst günstig zu gestalten und um Ihnen mehr Entscheidungsspielraum vor Ort zu geben, haben wir in unseren Leistungen keine Trinkgelder für Reiseleiter, lokale Guides, Busfahrer und andere Serviceleistungen eingeschlossen. In Lateinamerika ist es aber üblich, an die Bediensteten in Restaurants ein Trinkgeld in Höhe von ca. 10% der in Anspruch genommenen Leistungen zu entrichten. Das Trinkgeld, das auch für Ihre lokalen Guides und Ihre Busfahrer einen wesentlichen Bestandteil des Einkommens darstellt, sollte natürlich auch im richtig empfundenen Verhältnis zu der subjektiv eingeschätzten Servicequalität stehen. Wir möchten an dieser Stelle bewusst keine Empfehlung über die Höhe der Trinkgelder geben, da letztendlich Sie die Höhe des Trinkgeldes individuell vor Ort entscheiden, möchten Sie aber bitten, dieses in Ihrer Planung für die Nebenkosten vor Ort zu berücksichtigen. Tropeninstitute in Deutschland: Landesinstitut für Tropenmedizin Spandauerdamm 130, Haus 10, 14050 Berlin, Tel. 030/301166 Institut für Medizinische Parasitologie der Universität Bonn Sigmund-Freud-Str. 25, 53105 Bonn, Tel. 0228/287 5673 Institut für Tropenmedizin, Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt Friedrichstr. 39, 01067 Dresden, Tel. 0351/480 3805 Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Bernhard-Nocht-Str. 74, 20359 Hamburg, Tel. 040/428180 Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg Im Neuenheimer Feld 324, Tel. 06221/562905, Tonbandinfo Afrika: 565632, Asien: 565633, Lateinamerika: 565635 Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität Leipzig Härtelstr. 16-18, 04107 Leipzig, Tel. 0341/9724970 Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München Leopoldstr. 5, 80802 München, Tel. 089/2180 3517 Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten der Universität Rostock Ernst-Heydemann-Str. 6, 18057 Rostock, Tel. 0381/4947511 Institut für Tropenmedizin, Universitätsklinikum Tübingen Keplerstr. 15, 72074 Tübingen, Tel. 07071/298 2365 Sektion Infektionskrankheiten und Tropenmedizin der Universität Ulm Robert-Koch-Str. 8, 89081 Ulm, Tel. 0731/5024427 Tropenmedizinische Abteilung der Missionsärztlichen Klinik Salvatorstr. 7, 97074 Würzburg, Tel. 0931/791 2821 Im Internet finden Sie Informationen und weitere Adressen zur Tropenmedizin u.a. auf folgenden Seiten: www.tropinst.med.uni-muenchen.de www.tropenmedizin.net www.die-reisemedizin.de www.reisevorsorge.de Umwelt- und sozialpolitisches Engagement Umwelt- und sozialverträgliches Reisen ist fester Bestandteil der Wikinger-Philosophie. Als Reiseveranstalter sind wir uns der besonderen Verantwortung für Mensch und Natur in den bereisten Ländern bewusst. Um diesen Prinzipien konkrete Taten folgen zu lassen, wurde 1985 die "Gesellschaft zur Förderung konkreter Entwicklungsprojekte" (GFE) e.V. gegründet, deren Name Programm ist: In verschiedenen Ländern, so auch in Ecuador, initiiert und unterstützt die GFE seither diverse Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der örtlichen Lebensbedingungen und zum Schutz der Natur. Ziel aller GFE-Projekte ist es, die drei Bereiche Tourismus, Umweltschutz und Entwicklungshilfe so miteinander zu vernetzen, dass die örtliche Bevölkerung und ihre natürlichen Ressourcen so weit wie möglich davon profitieren. Bei allen Projekten handelt es sich um kleine, überschaubare Vorhaben, deren dauerhafter Erfolg vor allem dadurch bewirkt wird, dass die örtliche Bevölkerung von Anfang an entscheidend mitwirkt und aktiv gestaltet. Haben Sie Interesse, auf Ihrer Ecuador-Reise ein GFE-Projekt kennen zu lernen und sich ein eigenes Bild von der Arbeit zu machen? Dann laden wir Sie herzlich ein. Sprechen Sie einfach vor Ort mit Ihrer Reiseleitung über die Möglichkeit eines Projekt-Besuchs. Falls Sie sich darüber hinaus für ein bestehendes oder neues Projekt engagieren oder einfach nur mehr über das Engagement der GFE erfahren möchten, freuen wir uns über Ihren Anruf unter Tel.: 02331-904 711. Selbstverständlich können Sie uns auch schreiben, faxen oder e-mailen. Unterbringung 8 Übernachtungen in einfachen Mittelklassehotels in Doppelzimmern mit Dusche/WC, 2 Übernachtungen im Urwaldcamp in Doppelzimmern (Feldbetten mit Moskitonetzen) und Gemeinschaftsduschen/WCs, 2 Übernachtungen in Zelten oder Indianerhütten im Urwald ohne sanitäre Einrichtungen, 3 Übernachtungen im Doppelzelt oder in einfachen Berghütten (warmer Schlafsack notwendig) ohne sanitäre Einrichtungen, 3 Übernachtungen in Strandhütten in Doppelzimmern mit Dusche/WC. Versicherungen Sind Sie für Ihre Fernreise ausreichend versichert? Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Krankenversicherungsschutz. Das Wikinger Reiseschutz-Paket beinhaltet zusätzlich zur Reiserücktrittskostenversicherung eine private Reise-Krankenversicherung, die z.B. den Rücktransport und weitere nicht von Ihrer Pflichtversicherung abgedeckte Leistungen mit einschließt, sowie eine Soforthilfe-Versicherung für Notfälle. Diese Versicherungen müssen innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Reisebestätigung abgeschlossen sein. Gerne beraten wir Sie zu unseren Angeboten der Europäischen Reiseversicherung. Wichtige Adressen: Deutsche Botschaft in Ecuador: Avenida Patria y 9 de Octubre Edificio Banco de Columbia, 5° Casilla 17-17-536 Quito Tel. (02) 97 08 20 Fax (02) 97 08 15 E-Mail: alemania@interactive.net.ec Botschaft von Ecuador in Deutschland: Kaiser Friedrich Str. 90 10585 Berlin Tel 030-2 38 62 17, 2 38 62 95 Fax 030-34 78 71 26 E-Mail: mecuadoral@t-online.de Zeit Die Zeitverschiebung zu Mitteleuropa beträgt minus 6 Stunden im Winter (Galapagos minus 7 Stunden) und minus 7 Stunden im Sommer (Galapagos minus 8 Stunden). Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen angenehmen Aufenthalt in Ecuador und erlebnisreiche Urlaubstage mit Wikinger Reisen. Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2001 Anhang: Hinweise für Reisen in große Höhen Die Höhenkrankheit kann ab einer Höhe von 3.000 m vorkommen und äußert sich durch folgende Symptome: Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Halluzinationen, Schlaf- und Appetitlosigkeit, Erbrechen, trockener Husten mit Auswurf. Die milden Formen der Erkrankung klingen meist innerhalb weniger Tage von selbst ab. Sollte dies nicht der Fall sein, so bleibt als letzte Möglichkeit der Linderung nur, den Betreffenden auf eine niedrigere Höhe zu bringen. Verspürt er dann keine Erleichterung, so könnte durchaus eine andere Erkrankung vorliegen. Warum kann es zur Höhenkrankheit kommen? Der Organismus ist bei großen Höhen zunächst um ein annähernd normales Sauerstoffangebot für seine Zellen bemüht. Diese Alarmreaktion (verstärkte Atmung und erhöhter Pulsschlag) schützen den Körper, während er langfristigere Anpassungsvorgänge vorbereitet. Die verstärkte Atmung wird als wirksamstes Mittel beibehalten. Zusätzlich bildet er ein neues Hämaglobin und steigert die Anzahl der roten Blutkörperchen. Unter normalen Bedingungen sind zwischen 20 und 30 Prozent der Blutkapillaren des Körpers inaktiv. Bei verringertem Luftdruck werden einige von ihnen herangezogen, das Gewebe effektiver mit Blut zu versorgen. Innerhalb der Zellen schließlich fördern enzymatische Anpassungsvorgänge den anaeroben (sauerstoffunabhängigen) Stoffwechsel. Auf Sauerstoffmangel reagiert der Organismus in komplizierter, scheinbar widersprüchlicher Weise. Die Atmung wird tiefer und schneller, so dass mehr Luft tief in die Lungen gelangt; der Sauerstoffpartialdruck in den Lungenbläschen steigt, und die Kohlendioxidkonzentration im Blut sinkt. Diese Reaktionen provozieren allerdings eine Krise: Zwar kann und muss dem Sauerstoffmangel durch Hyperventilation abgeholfen werden, doch würde das dadurch bedingte Sinken des Kohlendioxidspiegels das Säure-Basen-Gleichgewicht stören und einen Anstieg des PH-Wertes, eine Alkalose zur Folge haben. Diese Zwangslage meistert der Organismus durch einen Kompromiss: Er forciert die Atmung so weit, dass die Lungenbläschen mehr Sauerstoff erhalten, scheidet zugleich aber über die Nieren vermehrt Hydrogencarbonat aus, um die drohende Alkalose zu kompensieren. Wie wirkungsvoll sich der Körper akklimatisiert, hängt davon ab, ob die beiden gegensätzlichen Forderungen – zusätzliches Sauerstoffangebot und konstanter PH-Wert – erfüllt werden. Damit entscheidet sich, ob man von der Höhenkrankheit verschont bleibt oder nicht. Welche Verhaltensregeln sind zur Vermeidung der Höhenkrankheit unbedingt zu beachten? - Akklimatisation Gegen die Beschwerden der Höhenkrankheit hilft nur eine richtige und vorsichtige Höhenanpassung nach der Regel. "Gehen Sie nicht zu schnell hoch –Gehen Sie langsam!" - Gesundheitlicher Check–Up Wir empfehlen Ihnen vor Reiseantritt, Ihren Hausarzt aufzusuchen und Ihre körperliche Konstitution (z.B. Blutdruck, Puls etc.) überprüfen zu lassen. - Kondition Entgegen der weit verbreiteten Annahme kann eine gute Kondition leider nicht die Höhenkrankheit verhindern, jedoch ist ein Trainingsprogramm zur Verbesserung der allgemeinen Ausdauer als Reisevorbereitung dahin gehend hilfreich, dass Gelenk- und Muskelschmerzen vorgebeugt werden kann. - Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme Führen Sie Ihrem Körper mindestens 3 Mal tägliche vitaminreiche Nahrung zu und trinken Sie viel; sehr viel Tee, mindestens 4 – 5 Liter am Tag und vermeiden Sie generell Alkohol. - Selbstdisziplin Beachten Sie, dass Ihr Körper in größeren Höhen sehr empfindlich auf Überanstrengung reagiert. Vermeiden Sie unnötige Anstrengungen und passen Sie Ihre Bewegungen, insbesondere Ihre Wandergeschwindigkeit den großen Höhen an. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Atmung und versuchen Sie stets – zur Vermeidung von Erkältungen – durch die Nase und nicht durch den Mund zu atmen. - Ausrüstung Folgende Dinge empfehlen wir Ihnen zur Mitnahme für Reisen in große Höhen: Mindestens zwei
geeignete Transportflaschen für Tee oder Wasser |